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Hausboot - Woche 1

vom 26. September - 4. Oktober 2014  in Südfrankreich

 
 

Bilder

 

Bericht

 
 

 

Freitag, 26. September 2014

 

 Am Freitagabend, zu später Stunde, kam in Bern der Reisecar, welcher vorher die Kinder und Betreuer in Luzern und Zürich aufgenommen hatte, an. Rasch wurde das Gepäck eingeladen, die Kinder verabschiedeten sich von den Eltern und suchten sich einen freien Sitzplatz. Dann fuhren wird definitiv Richtung Südfrankreich ab. Zunehmend wurde es im Bus leiser und die lange Nachtfahrt konnte beginnen.

 

Samstag, 27. September 2014

 

Nach einer mehr oder weniger von Schlaf geprägten Nacht erreichten wir am Samstagmorgen unsere Ausgangsbasis in le Somail. Hier wurden Gepäckstücke, Lebensmittel, Spielkisten etc. ausgeladen. Nach der Instruktion der Bootsführer, dem Spielen auf einem holprigen Feld und dem Mittagslunch durften die Kinder endlich die Boote in Beschlag nehmen und ihre Kajüten einrichten. Es folgte eine kurze Fahrt auf dem Canal du Midi, bis wir für unser erstes Nachtquartier am Ufer anlegten. Nach dem Nachtessen kehrte eine gewisse Müdigkeit ein und so war es nach dem Lichter löschen ungewöhnlich rasch ruhig.

 

Sonntag, 28. September 2014

 

Am Sonntagmorgen, nachdem wir herrlich ausgeschlafen und gefrühstückt hatten, fuhren wir zurück nach le Somail. Hier wurden nochmals die Trinkwassertanks unserer Boote aufgefüllt. Dann endlich erfolgte der lang ersehnte Start Richtung Mittelmeer! Unter bewölktem Himmel tuckerten wir Richtung Canal du Robin. Vor der ersten Schleuse machten wir halt, um die Kinder betreffend dem  Handling durch die verschiedenen Schleusen zu instruieren. Nun begann die Fahrt durch insgesamt sieben Schleusen. Mit hoher Konzentration wurden die Boote befestigt und nach dem Absenken des Wasserpegels wieder für die Weiterfahrt flottgemacht. Nach dem Passieren der Schleusen fanden wir einen gemütlichen Anlegeplatz. Im Anschluss an das feine Nachtessen besuchten sich die Kinder gegenseitig auf ihren Booten, tauschten gemeinsame Erfahrungen aus, spielten miteinander oder halfen beim Abtrocknen mit. Beim Zubettgehen setzte starker Regen ein.

 

Montag, 29. September 2014

 

Der Montagmorgen begann wolkenverhangen. Beim Aufstehen wurde klar, dass die meisten der Boote den intensiven Niederschlägen nur bedingt getrotzt haben und so mussten zuerst Steuerpulte, Kajüten und Aufenthaltsräume getrocknet werden. Die Weiterfahrt auf dem Canal erfolgte inmitten unglaublich schöner Baumalleen und ausgedehnten Rebgebieten. Höhepunkt war dann die imposante Einfahrt in die Stadt Narbonne. Hier konnten die Kinder das Taschengeld unter die Leute bringen, ihre Sprachkenntnisse anwenden und das Küchenteam kehrte mit übervollen Einkaufswagen zu ihren Booten zurück. Nach einer kurzen Weiterfahrt öffnete der Himmel beim Anlegeplatz erneute die Schleusen; dieses mal wirklich sintflutartig.

 

Dientstag, 30. September 2014

 

Am Dienstagmorgen stoppte der Regen rechtzeitig. So konnten wir bei zunehmend sonnigem Wetter die Fahrt entlang hügeliger Landschaften und grossen Salzseen, auf welchen wir Störche und Flamingos beobachten konnten, geniessen. Dann endlich tauchte am Horizont ein riesiges Schiff auf; das musste jetzt also das Meer sein! Besonders für jene Kinder, welche diesen Anblick noch nie gesehen hatten, war das ein spannender und emotionaler Moment. Nach dem Verankern der Boote und einem rund 20 minütigen Fussmarsch konnten wir einen riesigen menschenleeren Sandstrand in Beschlag nehmen. Den Nachmittag verbrachten wir dann mit baden, diversen Spielen und vor allem dem Suchen und Finden von schönen Muscheln. Kurz vor dem Eindunkeln spazierten wir zurück zu unseren Hausbooten.

 

Mittwoch, 1. Oktober 2014

 

Der Mittwoch begrüsste uns mit strahlendem Sonnenschein. Dies nahmen wir zum Anlass, um in einem nahegelegen Naturschutzgebiet eine kurze Wanderung zu unternehmen. Von einer Anhöhe aus konnten wir den Canal du Robin erblicken, welcher sich als schmaler Steifen inmitten der grossen Salzseen dahinzog. Nach der Rückkehr auf die Boote und dem gemeinsamen Mittagessen wurde die Zeit genutzt, um unter und auf dem Deck wieder ein wenig Ordnung herzustellen. Am frühen Nachmittag machten wir uns auf die rund 2.5- stündige Weiterfahrt Richtung Narbonne. Kurz vor der Stadt  fanden wir einen idealen Anlegeplatz und das anschliessende feine Nachtessen wurde auch noch von einem unglaublichen schönen Sonnenuntergang begleitet. Mit dem Verschwinden der Sonne erwachten dann leider auch die Lebensgeister der Mücken, welche sehr aufdringlich wurden.

 

Donnerstag, 2. Oktober 2014

 

 Am Donnerstag strahlte erneut die Sonne vom wolkenlosen Himmel. In Narbonne angekommen konnten wir nochmals kurz die Stadt besuchen, bevor wir nach dem Passieren dreier Schleusen unsere Boote am Ufer festmachten. Erneut hatten wir dann die Gelegenheit gemeinsam am Ufer zu dinieren und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

 

Freitag, 3. Oktober 2014

 

Am Freitag erfolgte die Abfahrt frühzeitig, da wir wieder eine grosse Anzahl Schleusen bewältigen mussten. Dies erforderte nochmals viel Aufmerksamkeit; besonders weil das Passieren flussaufwärts anspruchsvoller war. Am späteren Nachmittag erreichten wir wieder unsere Ausgangsbasis le Somail. Hier wurden unsere Trinkwassertanks nochmals befüllt und es bestand die Gelegenheit, eine „normale" Toilette und Dusche, wo man tatsächlich aufrecht stehen konnte, zu benützen. Wenig ausserhalb von le Somail bezogen wir mit unseren Booten das letzte Nachtquartier. Das gemeinsame Bräteln war ein schöner Abschluss dieses erlebnisreichen Tages. Zu später Stunde sassen wir dann auf dem Deck des Bootes und tauschten unsere Eindrücke und Erfahrungen dieser Woche aus. Es kristallisieret sich heraus, das das ganze Unterfangen für die Kinder und Erwachsenen ein unglaublich schönes und bleibendes Erlebnis war.

 

Samstag, 4. Oktober 2014

 

Am Samstag mussten dann die Boote sauber gereinigt werden, bevor wir die Heimreise antreten konnten. Um ca. 11 Uhr bestiegen wir den Car, welcher uns nach einer langen Fahrt wieder sicher nach Bern, Zürich und Luzern zurückbrachte.